Bevorzugen Sie für Babys und Kleinkinder Sonnencremes mit
physikalischen (mineralischen) Filtern! Diese Cremes wirken
direkt nach dem Auftragen, da sich ihre mineralischen Pigmente
(Titandioxid, Zinkoxid) sofort als schützender Film auf
die Haut legen und die Strahlung reflektieren.
Erhältlich sind
sie in Apotheken oder Naturkostläden. Chemische Filter hingegen
dringen in die Haut ein und müssen 30 Minuten vorher aufgetragen
werden. Viele Sonnenschutzmittel mit chemischen Filtern
enthalten zudem hormonaktive Substanzen, deren Auswirkung
auf den Menschen bisher nicht ausreichend erforscht
ist.
Schützen Sie die empfindliche Haut Ihres Babys durch hohe
Lichtschutzfaktoren und achten sie darauf, dass UVA und UVB
Strahlen gefiltert werden. Nach dem Schwimmen ist erneutes
Eincremen auch bei wasserfesten Mitteln wichtig, aber Achtung:
Nachcremen verlängert nicht die Schutzzeit.
Duftstoffe,
Konservierungsmittel und Emulgatoren in Sonnencremes können
der Grund für Sonnenallergien oder "Mallorca-Akne" sein.
Kaufen Sie deshalb Produkte ohne diese Zusätze! Die wichtigste
Maßnahme zur Vorbeugung von Hautschäden ist jedoch,
Sonnenschutzmittel nur als sinnvolle Ergänzung zu den
anderen Schutzmaßnahmen einzusetzen. Auskunft über
unbedenkliche Sonnenschutzmittel für Kleinkinder erhalten Sie
bei "die umweltberatung" Wien, Telefon 01/803 32 32 oder
service@umweltberatung.at