Nach der Geburt: Hormone entscheiden über den Appetit
Wie schnell man satt ist, entscheidet sich schon kurz nach der Geburt. Denn nach Angaben amerikanischer Wissenschaftler ist die Menge des Hormons Leptin dafür verantwortlich, die wiederum von den Erbanlagen des Menschen abhängt. Leptin wird vom Fettgewebe des Körpers gebildet und reguliert den Appetit.
Die Forscher der Universität Oregon in Portland hatten die Rolle von Leptin an genetisch veränderten Mäusen untersucht, die das Hormon nicht produzieren können. Der Mangel an Leptin sorgte dafür, dass die Tiere im Alter dick wurden. Erhielten sie jedoch in den ersten Lebenswochen das Hormon, fraßen sie auch in den Jahren danach sehr viel weniger.
In den für Hungergefühle zuständigen Gehirnregionen der mit Leptin behandelten Mäuse entdeckten die Forscher zudem mehr Nervenzellen, wie das Magazin "Nature" berichtet.
Die Experten vermuten, dass die größere Zahl von Nervenzellen diesen Gehirnteil zu mehr Aktivität stimuliert und sich die Tiere deshalb zeitlebens schneller satt fühlen. Die Leptinmenge habe nichts mit der Ernährung in den ersten Lebenswochen zu tun, sondern hänge allein von den Erbanlagen ab. (geka/apa)
Freuen Sie sich,
wenn Ihr Kind Vergnügen
daran findet,
selbständig zu essen,
mit den Fingern in das
Essen oder nach dem
Essen greift. Damit entsteht
Selbständigkeit
beim Essen, und es
erlebt Essen als etwas
Lustbetontes.