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Nach der Geburt
Als Frau nicht zu kurz kommen
 
Das Kind ist da, aber was ist mit mir? Vor dieser Frage stehen viele Mütter nach der Geburt ihres Kindes. Hier erhalten Sie praktische Anregungen, Tipps und Hilfestellungen, damit Sie wieder mehr Zeit für sich haben.
 

Als Frau nicht zu kurz kommen

Sexualität und Verhütung nach der Geburt


Sexualität und Verhütung nach der Geburt

Schützt Stillen vor Schwangerschaft?

Der Empfängnisschutz hängt in der Regel von der Häufigkeit und Dauer des Stillens ab, die erste Monatsblutung tritt gewöhnlich erst gegen Ende der Stillzeit ein. Trotzdem ist eine stillende Mutter nicht zuverlässig vor einer erneuten Schwangerschaft geschützt, da bereits vor der ersten Monatsblutung ein Eisprung erfolgen kann.

Daher sollten Sie rechtzeitig mit Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt besprechen, welche Verhütungsmethode nach der Geburt für Sie am geeignetsten ist.

Hormonelle Verhütungsmethoden

Das in den gängigen Kombinationspillen enthaltene Östrogen kann Menge und Qualität der Muttermilch beeinflussen, daher sollten diese während der Stillzeit nicht verwendet werden.

Hormonelle Verhütungsmethoden, die nur Gestagen, aber kein Östrogen enthalten, können verwendet werden, hatten aber bisher einen entscheidenden Nachteil: Da sie den Eisprung nicht sicher verhindern, müssen sie auf drei Stunden genau immer zur selben Tageszeit eingenommen werden und verhindern auch dann eine Schwangerschaft nicht mit der gleichen Sicherheit wie kombinierte Präperate.

Hier bringt das Jahr 2006 eine große Erleichterung für stillende Mütter, aber auch andere Frauen, die kein Östrogen einnehmen dürfen oder wollen: ab Jänner wird auch in Österreich die erste Pille erhältlich sein, die kein Östrogen, sondern nur ein Gestagen enthält, und dennoch so sicher wirkt wie eine kombinierte Pille.

Sie hemmt den Eisprung mit der gleichen Zuverlässigkeit und kann daher, wie dieKombinationspillen, mit einem Zeitfenster von 12 Stunden eingenommen werden. Falls, z.B. aus Gründen der Zyklusstabilität, doch ein Kombinationspräperat bevorzugt wird, kann auf eine neuere, innovative hormonelle Verhütungsmethode zurückgegriffen werden: der Verhütungsring ist ein flexibler Kunststoffring, der nur einmal im Monat von der Frau selbst in die Scheide eingesetzt wird, wo er für drei Wochen verbelibt und eine sehr geringe Hormondosis abgibt.

Ihr Frauenarzt ist Ihr kompetenter Berater in Verhütungsfragen

Alle hormonellen Verhütungsmethoden sind rezeptpflichtige Arzneimittel und können, wie allen Medikamente, auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Beraten Sie sich daher mit Ihrer/m Frauenarzt/ärztin darüber, welche Verhütungsmethode für Sie die richtige ist.

www.verhuetung.at

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BLAUGRAU MEDIA   Aktualisiert am: 31.07.2010