Unabhängig davon, ob das Abstillen von der Mutter oder vom Baby ausgeht, ist der allmähliche Umstieg für beide einfacher und weniger belastend als plötzliches Abstillen. Automatisch geht das mit der Ergänzung durch Beikost, die Monat für Monat mehr wird und langsam einzelne Stillmahlzeiten ablösen soll.
Man sollte pro Woche nicht mehr als eine Stillmahlzeit weglassen. Dadurch wird die Milchmenge langsam zurückbildet ohne dass die Brust übervoll wird und Unannehmlichkeiten bereitet. Außerdem wird sichergestellt, dass das Baby sich langsam an andere Nahrungsmittel gewöhnt.
Natürlich kann die Ärztin oder der Arzt die Milchproduktion auch mit Tabletten stoppen, das wäre allerdings weniger sanft. Außerdem greift es in den Hormonhaushalt der Mutter ein und kann beim Baby ein Trauma auslösen.